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Die Räuberbraut

(Melodie: Trad.; Text: Trad, Bearbeitung Lutz Sauer 2018)

An einem Bach, in einem tiefen Tale
Da saß ein Mädchen an einem Wasserfalle
Sie war so schön, so schön wie Milch und Blut
Von Herzen war sie einem Räuber gut
Sie war so schön, so schön wie Milch und Blut
Von Herzen war sie einem Räuber gut

"Du armes Mädchen dauerst meiner Seele
Weil ich ein Räuber bin und wohn' in einer Höhle
Ich kann fürwahr nicht länger bei dir sein
Ich muss jetzt fort, wohl in den Wald hinein
Ich kann fürwahr nicht länger bei dir sein
Ich muss jetzt fort, wohl in den Wald hinein

Nimm diesen Ring, und sollte man dich fragen
So sag', ein Räuber habe ihn getragen
Der dich geliebt, geliebt bei Tag und Nacht
Und der so viele Menschen umgebracht
Der dich geliebt, geliebt bei Tag und Nacht
Und der so viele Menschen umgebracht

Geh du nur hin auf eine grüne Wiese
Wo viele and're junge Männer sind
Vielleicht kannst du mit einem glücklich sein
Ich aber muss in'n finstern Wald hinein
Vielleicht kannst du mit einem glücklich sein
Ich aber muss in'n finstern Wald hinein

Und wenn ich endlich, endlich komm zum Sterben
So sollst du alles, ja alles von mir erben
Ich setze in mein Testament dich ein
Nur du allein sollst meine Erbin sein
Ich setze in mein Testament dich ein
Nur du allein sollst meine Erbin sein!"

Im dunklen Walde sah man Schwerter blitzen
Und sah den Räuber tot vom Pferde stürzen
Sie gruben unter einer Eich' sein Grab
Und senkten ihn und auch sein Pferd hinab
Sie gruben unter einer Eich' sein Grab
Und senkten ihn und auch sein Pferd hinab

An einem Bach, in einem tiefen Tale, 
Da stand ein Mädchen an einem Wasserfalle.
Sie war so schön, schneeweiß und rosenrot. 
An ihrer Brust - das arme Kind war tot.
Sie war so schön, schneeweiß und rosenrot. 
An ihrer Brust - das arme Kind war tot.


An einem Bach, in einem tiefen Tale
Da saß ein Mädchen an einem Wasserfalle
Sie war so schön, so schön wie Milch und Blutan ihrer Brust, dem kleinen Kind gings gut
Sie war so schön, so schön wie Milch und Blut
an ihrer Brust, dem kleinen Kind gings gut

Darum ihr Mädchen, lasset euch nun sagen
Euer Herz muß nicht immer die Eltern fragen
Als Tischlersfrau anstatt als Räuberbraut 
hätt soviel Gold fürs Kind nie rausgeschaut
Als Tischlersfrau anstatt als Räuberbraut 
hätt soviel Gold fürs Kind nie rausgeschaut

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Die Räuberbraut (Bild)

 

 

Hieer das Original (aus verschiedenen Texten zusammengestellt)

Die Räuberbraut

An einem Bach, in einem tiefen Tale
Da saß ein Mädchen an einem Wasserfalle
Sie war so schön, so schön wie Milch und Blut
Von Herzen war sie einem Räuber gut
Sie war so schön, so schön wie Milch und Blut
Von Herzen war sie einem Räuber gut

"Du armes Mädchen dauerst meiner Seele
Eeil ich ein Räuber bin und wohn' in einer Höhle
Ich kann fürwahr nicht länger bei dir sein
Ich muss jetzt fort, wohl in den Wald hinein
Ich kann fürwahr nicht länger bei dir sein
Ich muss jetzt fort, wohl in den Wald hinein

Nimm diesen Ring, und sollte man dich fragen
So sag', ein Räuber habe ihn getragen
Der dich geliebt, geliebt bei Tag und Nacht
Und der so viele Menschen umgebracht
Der dich geliebt, geliebt bei Tag und Nacht
Und der so viele Menschen umgebracht

Geh du nur hin auf eine grüne Wiese
Wo viele and're junge Männer sind
Vielleicht kannst du mit einem glücklich sein
Ich aber muss in'n finstern Wald hinein
Vielleicht kannst du mit einem glücklich sein
Ich aber muss in'n finstern Wald hinein

Und wenn ich endlich, endlich komm zum Sterben
So sollst du alles, ja alles von mir erben
Ich setze in mein Testament dich ein
Nur du allein sollst meine Erbin sein
Ich setze in mein Testament dich ein
Nur du allein sollst meine Erbin sein!"

Im dunklen Walde sah man Schwerter blitzen
Und sah den Räuber tot vom Pferde stürzen
Sie gruben unter einer Eich' sein Grab
Und senkten ihn und auch sein Pferd hinab
Sie gruben unter einer Eich' sein Grab
Und senkten ihn und auch sein Pferd hinab

An einem Bach, in einem tiefen Tale
Da saß ein Mädchen an einem Wasserfalle
Sie war so schön, Schneeweiss und Rosenrot
an ihrer Brust, das arme Kind war tot.
Sie war so schön, so schön wie Milch und Blut
an ihrer Brust, das arme Kind war tot.